Der kostenlose GAS-Tarifrechner
Gasanbieter vergleichen
In Zeiten steigender Energiepreise sollte jeder das für sich günstigste Angebot raussuchen. Schließlich sind es ja nicht nur die Gaspreise, die steigen. Allgemein werden die Lebenshaltungskosten immer höher.
Also gilt es zu sparen, wo man kann. Dank der Liberalisierung auf dem Gasmarkt hat man nun Auswahl zwischen verschiedenen Anbietern.
Wer einen günstigen Anbieter sucht, kann dies über Gaspreisrechner im Internet tun. Das ist einfacher, als alle möglichen Gasanbieter im Internet aufzusuchen. Haben Sie einen Gastarifrechner gefunden, müssen in die Felder einige Sachen eingetragen werden.
Dazu gehören die Postleitzahl, der vermutliche Verbrauch, die Leistung und ob Sie Privat- oder Firmenkunde sind. Die Postleitzahl ist dafür da, herauszufinden, welche Anbieter in Ihrer Region vertreten sind. Was nützt die Auflistung von Unternehmen, die gar nicht bei Ihnen vertreten sind? Den Verbrauch, den Sie haben, wissen Sie aus der Vergangenheit. Dazu brauchen Sie nur die alten Rechnungen durchzusehen.
Prüfen Sie die Einzelfaktoren
Geben Sie z.B. für das Postleitzahlengebiet 26215 den Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden an, bei einer Anschlussleistung des Kessels von 15 kW, dann erhalten Sie die EWE AG mit dem Tarif EWE Online als günstigsten Anbieter. Er verlangt 1209,04€ im Jahr. 1342,8€ muss man beim teuersten Tarif bezahlen, welcher von E wie einfach stammt. Für Privatkunden stehen nur fünf Tarife von insgesam zwei Unternehmen zur Verfügung. Angebotsvielfalt sieht anders aus. Der Gasmarkt in Deutschland trägt oligopolistische Züge.
Da Sie daran aber nunmal nichts ändern können, sollten Sie sich noch anderen Möglichkeiten zuwenden, die die Gaskosten senken. Um nichts anderes ging es ja auch bei der Suche nach dem billigsten Versorger. Mit Ihrem eigenen Verhalten könne Sie ebenfalls die Gaskosten reduzieren. Dazu müssen Sie sich im Winter z.B. nur etwas wärmer anziehen als sonst und schon sparen Sie ein paar Grad Celsuis ein. Was das Lüften betrifft, vermeiden Sie am besten langes Lüften auf Kipp. So kühlt das Gemäuer nicht aus. Statt dessen ist kurze Stoßlüftung bei weit aufgerissenen Fenstern empfehlenswert.
Daheim Vorteile nutzen!
Auch baulich können Sie einiges am Haus verhindern. Dies ist allerdings sehr kostenintensiv und dauert, bis es sich rentiert hat. Ihr Haus könnte z.B. Wärmebrücken aufweisen. Sie werden in konstruktive und geometrische unterteilt. Konstruktive Wärmebrücken liegen dann vor, wenn beispielsweise ein Stahlträger eine gedämmte Wand durchstößt. Von geometrischen Wärmebrücken wird gesprochen, wenn der Innenfläche eine größere Außenfläche gegenübersteht, wie es bei Vorsprüngen oder Ecken der Fall ist. Eine gute Wärmedämmung von Wänden und Decken sollte selbstverständlich sein.
Beim Heizkessel selbst kann man auch einiges drehen. Und zwar gibt es die Gas-Brennwerttechnik, bei der die Kondensationswärme des Wasserdampfes im Abgas zusätzlich verwertet wird. Herkömmliche Kessel lassen die Kondensationswärme ungenutzt verpuffen.